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DSCN0507aTagelang vorher stand ich vor dem Spiegel und übte den sehr schwierigen und fast unaussprechlichen Namen “Sibratsgfäll”. Es ist ein kleiner Ort in einem abgelegenen Tal im Bregenzerwald, unweit der deutschen Grenze zum Allgäu und von dort gut erreichbar zum Balderschwanger Langlaufgebiet. Der Ort liegt auf 930 m Höhe und wurde übrigens bekannt durch einen riesigen Erdrutsch im Mai 1999, als 20 Gebäude mitgerissen wurden und völlig zerstört waren. Unter anderem stürzte der Kirchturm einer 300 Jahre alten Kapelle einfach um und fiel in den gegenüber liegenden Bauernhof.

Die Alpenrose war unser 3-tägiges Quartier, ein gemütlicher Gasthof mit gutem Essen und Wein und die Wirtin Frau Dorner sorgte dafür, dass wir alle satt wurden. Es gab Kässpätzle, Tafelspitz, Kaiserschmarrn und einen feinen Apfelstrudel, also gute Hausmannskost und dazu ein rechtes Weizen oder den süffigen Müller Zweigelt als Beitrunk.

Am Nachmittag des 1. Tages gingen wir in Balderschwang auf die Loipe. Bei heftigem Schneefall nahmen wir die Riedbergpassloipe über Wäldleloipe und Scheuenloipe zurück zum Gasthof Hubertus, eine knapp 12 km lange Strecke, mäßig präpariert, aber gut begehbar. Im Gegensatz zum Lipple gab es hier ausreichend Schnee. Am 2. Tag gingen wir in Sibratsgfäll bei herrlichem Wetter auf die 16 km lange Schönenbachloipe. Am Abend vorher war das Spurgerät gefahren und durch den nächtlichen Schneefall war die Spur leicht zugedeckt, aber gut begehbar, in Waldbereichen lag etwas wenig Schnee. Dafür war aber die Beitz am Endpunkt richtig urig. Sie nannte sich Sägerstüble und befand sich in einem während des Winters verlassenen Vorsäß mit ein paar Höfen mit Stallungen. Am Vormittag des Abreisetages gingen wir bei heftigem Schneefall wieder in Balderschwang auf die Loipe und wiederholten die Strecken vom 1. Tag. Leider waren auch da die Loipen nicht frisch gespurt, nur mühsam konnte man eine gezogene Spur ausmachen. Nochmals zurück in der Alpenrose schlossen wir unseren Ausflug mit dem Mittagsmahl ab und fuhren anschließend heimwärts.

Wie jedes Jahr um die gleiche Zeit war auch jetzt wieder dieselbe Truppe beieinander, 11 Mannsbilder und 4 Frauen. Für das kommende Jahr legten wir als Anfahrtzeit von maximal 4 Stunden zu einem Langlaufgebiet  fest und das mit mehr sportlichem Hintergrund, wie sich unser Tourenwart ausdrückte. Nun, wir sind alle neugierig.

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